19.02.2019

Umzugstag.

Habe kaum geschlafen. 6 Uhr aufgestanden. Jetzt packe ich schon seit einem Monat Kisten und trotzdem muss ich noch einiges verpacken.  Das Frühstücksgeschirr, der Schlafanzug, letzte Dinge. Was für eine logistische Meisterleistung. Habe jede Kiste gebraucht, die ich hatte.

Jetzt noch Kaffee und Tee in Thermoskannen ( wo kommen die dann eigentlich hin?) Und dann kann’s losgehen.

Aber die Umzugsleute kommen mit Verspätung. Stau zwischen Dortmund und Schwerte. Naja, normal eben.

Ich hatte noch Zeit mit Kerze und Dankgebet durch alle Räume zu gehen und mich zu verabschieden. Abschiedsrituale sind hilfreich, wenn Worte und Gefühle blockiert sind.

Dann sind sie endlich da. Kurze Ortsbegehung. Was kommt mit? Was bleibt da? Ich konnte meine Küche an die Nachmieter verschenken. Eine riesen Baustelle weniger.

Dann geht’s los: Erst die Kisten, dann Regale und Schrank, Sofa, Schreibtisch und Gedöns. Die Waschmaschine ganz zum Schluss. Vier Stunden später ist alles eingepackt und die Wohnung besenrein. Der LKW fährt schon mal zur Lagerhalle. Ein Jahr wird der Großteil meiner Sachen eingelagert. Mal sehen, ob ich was vermisse.

Die Termine mit dem Maler sind gemacht. Übergabe der Wohnung ist nächste Woche. Dann gibt es plötzlich nichts mehr zu tun. Ungläubig schüttel ich mit dem Kopf. Wahnsinn! Jetzt muss ich nur noch mit meinem Fahrrad, einem Rucksack und zwei Satteltaschen im Zug nach Köln kommen. Dann ist alles vorbei.

Zerschlagen, müde aber glücklich komme ich drei Stunden später in Köln an. Abends gibt’s Prosecco und früh ins Bett. Genug für heute.

One comment on “#5

  • Schöner Beitrag und gut, dass du es geschafft hast. Das Schlimme ist meiner Meinung nach nicht das einpacken, sondern später auch das Auspacken der Kartonschachteln und Sortieren. Dabei habe ich immer manchmal Wochen gebraucht.

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