6.03.19

Aschermittwoch: Beginn der Fastenzeit

Ende der närrischen Zeit. Schluss mit Karneval, Fassnacht, Fasnet, Kölle alaaf, hellau, Elferrat und Dreigestirn. Die Masken, Kostüme, Clowns-Nasen, Hüte und Brillen werden weggepackt – bis zur nächsten fünften Jahreszeit.

Nun kehrt (hoffentlich) Ruhe ein, Besinnung, bewusster Umgang mit Nahrung, Alkohol, Ressourcen, Konsum, Mobilität und was man sonst noch so kritisch anschauen kann. Zumindest bei denen, die sich bewusst drauf einlassen.

Brauche ich all diesen Konsum, diese Dinge und Überfülle? Genieße ich es wirklich, jeden Tag Alkohol zu trinken? Muss ich jeden kleinen Einkauf mit dem Auto erledigen?

Solche und ähnliche Fragen helfen, mir bewusster klarzumachen, was wirklich wichtig ist um Leben.

Was und wer bedeutet mir etwas und warum?
Womit möchte ich meine Zeit verbringen?
Worauf kann ich verzichten – zeitweise oder ganz?

Die Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag hilft mir dabei, darüber genauer nachzudenken.
Ich entscheide mich in diesem Jahr in der Fastenzeit auf Alkohol und Kleiderkauf zu verzichten.

Ob ich dabei ernsthaft faste und auf Süßes, Alkohol oder das Auto verzichte oder ob ich die Zeit einfach bewusster verbringe, ist in evangelischer Tradition nicht entscheidend. Bedeutsam ist es – zumindest für mich, mir Zeit zu nehmen und darüber nachzudenken.

In diesem Sinne: gesegnete Fastenzeit!

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